Handwerkerrechnung absetzen: wo Du sie in ELSTER einträgst
Stand: · Werte für das Steuerjahr 2025
Bei einer Handwerkerrechnung erkennt das Finanzamt nur die Arbeitskosten an, also Lohn, Maschinen- und Fahrtkosten samt Umsatzsteuer. Das Material zählt nicht. Von den Arbeitskosten kannst Du 20 % steuerlich absetzen, höchstens 1.200 € im Jahr. Diesen Betrag zieht das Finanzamt direkt von Deiner Einkommensteuer ab. In der Steuererklärung musst Du die Handwerkerkosten in ELSTER Rechnung für Rechnung in die Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen eintragen, im Abschnitt Handwerkerleistungen. Wie das aussieht, zeigt Dir unten ein Beispiel. Eine Regel gilt dabei immer. Bar bezahlte Handwerkerrechnungen kannst Du nicht absetzen.
Handwerkerrechnung in der Steuererklärung absetzen, wo Du Handwerkerleistungen in ELSTER eintragen musst
Deine Steuererklärung über ELSTER hat für Handwerkerleistungen eine eigene Anlage. Sie heißt Anlage Haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienstleistungen und Handwerkerleistungen. In der Navigation von ELSTER steht meist die Kurzform Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen. Du musst diese Anlage zu Deiner Einkommensteuererklärung zuerst hinzufügen, im Hauptvordruck findest Du sie nicht. Handwerkerleistungen musst Du bei ELSTER im dritten Abschnitt Handwerkerleistungen eingeben, das sind die Zeilen 6 bis 9. Die Zeilen 4 und 5 davor sind für Minijobs im Haushalt und für haushaltsnahe Dienstleistungen gedacht, also zum Beispiel für die Putzhilfe.
Handwerkerkosten absetzen, in der Steuererklärung bei ELSTER jede Rechnung einzeln mit Rechnungsbetrag und Arbeitskosten eintragen
Hier passiert der häufigste Fehler. Jede Handwerkerrechnung bekommt einen eigenen Eintrag mit drei Spalten. Rechnungen fasst Du nicht zusammen. In der ersten Spalte, Art der Aufwendungen, beschreibst Du die Handwerkerleistung, zum Beispiel „Modernisierung der Türen". In der zweiten Spalte, Rechnungsbeträge, steht der volle Betrag der Rechnung. In der dritten Spalte, darin enthaltene Lohnanteile, Maschinen- und Fahrtkosten inklusive Umsatzsteuer , steht nur der Teil, den das Finanzamt begünstigt. Diese dritte Spalte ist die entscheidende. Aus ihr berechnet das Finanzamt Deine Steuerermäßigung, nicht aus dem gesamten Rechnungsbetrag. So sehen drei Handwerkerleistungen in der Steuererklärung zum Beispiel aus:
Handwerkerleistungen
| Art der Aufwendungen | Rechnungsbeträge (bei Eintragungen in Zeile 10 nur anteilig) | darin enthaltene Lohnanteile, Maschinen- und Fahrtkosten inklusive Umsatzsteuer | |
|---|---|---|---|
| Zeile 6 | Modernisierung der Türen | 1.400 € | 650 € |
| Zeile 6 | Abflussrohrreinigung | 270 € | 210 € |
| Zeile 6 | Mauerwerkmodernisierung | 7.341 € | 4.730 € |
Die Summe der Arbeitskosten bildet ELSTER in der Zeile darunter selbst. Dieses Feld musst Du nicht ausfüllen. Es zeigt die Zahl, aus der Deine Ermäßigung berechnet wird:
- Zeile 9 Summe steuerlich berücksichtigungsfähiger Lohnanteile, Maschinen- und Fahrtkosten inklusive Umsatzsteuer
- 5.590 €
Für eine WG mit anderen Alleinstehenden kommt eine Angabe dazu
Der Höchstbetrag gilt je Haushalt, nicht je Person. Teilst Du Dir eine Wohnung mit anderen Alleinstehenden, etwa in einer WG, steht Euch der Betrag zusammen nur einmal zu. Dafür gibt es in der Anlage einen eigenen Abschnitt. Dort trägst Du ein, wie viele weitere Personen zu Deinem Haushalt gehören.
- Zeile 10 Es bestand ganzjährig ein gemeinsamer Haushalt mit einer oder mehreren anderen alleinstehenden Person(en): Anzahl der weiteren Personen im Haushalt
- 1
Trägst Du hier eine Zahl ein, gehören in die Tabelle oben nur noch Deine Anteile der Rechnungsbeträge. Genau das meint der Klammerzusatz „nur anteilig" in der zweiten Spaltenüberschrift.
Belege schickst Du nicht mit
Rechnungen und Kontoauszüge schickst Du nicht ans Finanzamt. Du bewahrst sie auf und legst sie nur vor, wenn das Finanzamt danach fragt. Bei Arbeiten an einem Grundstück oder Gebäude bist Du als Privatperson ohnehin verpflichtet, die Rechnung zwei Jahre aufzubewahren (§ 14b Absatz 1 UStG).
Handwerkerrechnungen steuerlich absetzen, so viel bekommst Du zurück
Du bekommst 20 % der begünstigten Arbeitskosten zurück, höchstens 1.200 € pro Jahr. Bei 3.000 Euro Arbeitskosten sind das 600 Euro. Dabei handelt es sich um eine Steuerermäßigung, nicht um einen Abzug vom Einkommen. Der Betrag mindert also nicht Deine Einkünfte. Er geht am Ende direkt von Deiner Einkommensteuer ab. Ein Euro Ermäßigung ist damit ein Euro mehr Erstattung, egal wie viel Du verdienst. Eine Grenze gibt es aber nach unten. Die Ermäßigung kann nur Steuer abziehen, die Du auch schuldest. Wer mit seinem Einkommen unter dem Grundfreibetrag bleibt und keine Einkommensteuer zahlt, bekommt nichts, und der nicht genutzte Rest verfällt.
Daraus ergibt sich die oft genannte Grenze von 6.000 Euro. Mehr als 6.000 Euro Arbeitskosten im Jahr bringen nichts, denn 20 Prozent davon sind bereits die 1.200 Euro. Die 6.000 Euro sind also keine eigene Regel, sondern nur der Höchstbetrag zurückgerechnet.
Handwerkerleistungen in der Steuer, ein Rechenbeispiel
| Art der Aufwendungen | Rechnungsbetrag | davon Arbeitskosten |
|---|---|---|
| Modernisierung der Türen | 1.400 € | 650 € |
| Abflussrohrreinigung | 270 € | 210 € |
| Mauerwerkmodernisierung | 7.341 € | 4.730 € |
| Summe | 9.011 € | 5.590 € |
Bezahlt hast Du 9.011 Euro. Begünstigt sind davon nur die Arbeitskosten von 5.590 Euro. Deine Steuerermäßigung beträgt 20 Prozent davon, also 1.118 Euro. Das liegt knapp unter dem Höchstbetrag von 1.200 €. Du kannst also die vollen 1.118 Euro absetzen.
Steuertipp: In diesem Beispiel bleiben 3.421 Euro Material steuerlich unberücksichtigt. Genau deshalb lohnt es sich, den Handwerker vorab um eine Rechnung zu bitten, die die Arbeitskosten getrennt ausweist.
Welche Handwerkerleistungen absetzbar sind, und welche nicht
Begünstigt ist alles, was der Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung Deines Haushalts dient. Ob Du zur Miete wohnst oder Eigentümer bist, spielt keine Rolle. Die Arbeiten müssen aber in Deinem Haushalt oder auf Deinem Grundstück stattfinden. Diese Liste deckt die häufigsten Fälle ab:
- Abflussrohrreinigung
- Abwasserentsorgung, Wartung und Reinigung
- Arbeiten an Boden, Dach, Fassade, Garage, Wänden, Einbauküche, Fenstern, Treppen und Türen
- Asbestentfernung
- Außenanlagen wie Wege, Umzäunungen und Stützmauern
- Brandschadensanierung
- Dachrinnenreinigung
- Dichtheitsprüfung von Abwasseranlagen
- Elektroanlagen, Wartung und Reparatur
- Kontrolle von Blitzschutzanlagen
- Gartengestaltung, Baumfäll- und Pflasterarbeiten auf dem eigenen Grundstück
- Hausanschlüsse an das Ver- und Entsorgungsnetz
- Heizungswartung und Schornsteinfegerarbeiten
- Maler- und Tapezierarbeiten
- Reparatur von Haushaltsgeräten in der Wohnung, auch Klavierstimmen
- Trockenlegung von Mauerwerk
- Wartung von Aufzug, Feuerlöscher und Rauchmeldern, auch die TÜV-Kontrolle des Fahrstuhls
- Probenentnahme bei Trinkwasser
Wenn Du sicher gehen willst, dass Du nichts vergisst, lade Dir die komplette Liste aller anrechenbaren Handwerkerleistungen herunter:
Was nicht zählt
- Material, also Fliesen, Farbe, Tapete, Türen, Fenster
- Handwerkerleistungen für einen Neubau, und zwar alles bis zur Fertigstellung des Haushalts. Sobald der Haushalt fertig ist, sind Arbeiten desselben Betriebs wieder begünstigt.
- öffentlich geförderte Maßnahmen, für die Du ein zinsverbilligtes Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse bekommst, etwa von KfW-Bank, BAFA, einer landeseigenen Förderbank oder Deiner Gemeinde
- Maßnahmen, für die Du § 35c EStG nutzt, also die energetische Sanierung, siehe unten
- Gutachten und Wertermittlungen, weil sie keine handwerkliche Leistung sind
- Arbeiten außerhalb Deines Haushalts, etwa die Reparatur eines Geräts in der Werkstatt des Handwerkers
Der Unterschied zu haushaltsnahen Dienstleistungen
Beide stehen in derselben Anlage, haben aber getrennte Höchstbeträge. Eine haushaltsnahe Dienstleistung ist eine Tätigkeit, die sonst ein Haushaltsmitglied erledigen würde, etwa putzen, Wäsche waschen, Rasen mähen oder Kinder und Angehörige betreuen. Dafür sind ebenfalls 20 Prozent absetzbar, aber bis zu 4.000 € im Jahr. Du trägst sie in Zeile 5 derselben Anlage ein. Eine Handwerkerleistung verlangt dagegen fachliche Qualifikation und ist auf 1.200 € begrenzt. Beide Beträge kannst Du im selben Jahr nebeneinander ausschöpfen. Sie werden nicht gegeneinander verrechnet.
Rechnung und Überweisung, sonst erkennt das Finanzamt die Handwerkerrechnung nicht an
§ 35a Absatz 5 EStG stellt zwei Bedingungen. Du musst eine Rechnung erhalten haben, und die Zahlung muss auf das Konto des Handwerkers gegangen sein. Beides muss erfüllt sein, sonst gibt es keinen Abzug.
Bar bezahlt heißt nicht absetzbar. Eine Quittung über eine Barzahlung hilft nicht, auch nicht mit Stempel und Unterschrift. Der Bundesfinanzhof hat das mehrfach bestätigt. Überweise die Rechnung oder lass sie abbuchen. Dann hast Du den Nachweis im Kontoauszug.
Bitte den Handwerker außerdem, Arbeits- und Materialkosten getrennt auszuweisen. Steht auf der Rechnung nur eine Endsumme, hast Du nichts, was Du in die dritte Spalte eintragen könntest. Eine nachträgliche Aufteilung nach Schätzung akzeptiert das Finanzamt nicht. Verlangen kannst Du die getrennte Ausweisung immer, viele Betriebe machen das ohnehin. Dasselbe gilt für die Betriebskostenabrechnung, auch dort müssen die Arbeitskosten klar ausgewiesen sein.
Handwerkerkosten auf mehrere Jahre verteilen
Der Höchstbetrag von 1.200 € gilt je Haushalt und Kalenderjahr, nicht je Person und nicht je Rechnung. Auch ein Ehepaar hat zusammen 1.200 €, nicht 2.400 Euro. Was Du in einem Jahr nicht ausschöpfst, verfällt. Einen Vortrag ins nächste Jahr sieht das Gesetz nicht vor.
Genauso verloren ist alles, was über 6.000 Euro Arbeitskosten hinausgeht. Wer eine große Sanierung in einem einzigen Jahr bezahlt, verschenkt deshalb schnell mehrere hundert Euro. Steuern kannst Du das über den Zahlungszeitpunkt. Es zählt das Jahr, in dem Du bezahlst, nicht das Jahr der Rechnung und nicht das Jahr der Arbeit. Das ist das Abflussprinzip aus § 11 EStG.
Steuertipp: Fallen 12.000 Euro Arbeitskosten an, bringen sie in einem Jahr gezahlt genau 1.200 Euro. Teilst Du das Vorhaben in zwei Abschnitte und zahlst je 6.000 Euro im Dezember und im Januar, sind es 2.400 Euro. Sprich das vorher mit dem Handwerker ab, denn maßgeblich ist Deine Zahlung, nicht sein Rechnungsdatum.
Als Mieter Handwerkerkosten aus der Nebenkostenabrechnung steuerlich absetzen
Du musst die Wohnung nicht besitzen. Es reicht, dass Du dort wohnst und die Kosten trägst. In fast jeder Nebenkostenabrechnung stecken begünstigte Positionen, etwa Treppenhausreinigung, Gartenpflege, Hausmeister, Schornsteinfeger sowie die Wartung von Heizung und Aufzug.
Der Vermieter oder die Hausverwaltung muss den Anteil bescheinigen, der auf Dich entfällt, getrennt nach haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen. Viele Abrechnungen enthalten diese Aufstellung bereits als eigene Anlage. Fehlt sie, kannst Du sie verlangen. Für Wohnungseigentümer gilt dasselbe über die Hausgeldabrechnung der Eigentümergemeinschaft.
Kommt die Abrechnung erst im Folgejahr, darfst Du die Kosten in dem Jahr ansetzen, in dem Du die Abrechnung erhalten hast. Wer eine Wohnung vermietet, setzt Handwerkerkosten dagegen nicht nach § 35a an, sondern als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Das ist der deutlich bessere Weg, denn dort zählt der volle Betrag, Material eingeschlossen.
Energetische Sanierung, die Sonderregeln des § 35c EStG
Sanierst Du Deine selbst genutzte Immobilie energetisch, gibt es einen zweiten Weg, der deutlich mehr hergibt. § 35c EStG begünstigt 20 Prozent der gesamten Aufwendungen, das Material eingeschlossen. Die Ermäßigung verteilt sich auf drei Jahre, 7 Prozent im Jahr des Abschlusses, 7 Prozent im ersten Folgejahr und 6 Prozent im zweiten Folgejahr. Insgesamt sind höchstens 40.000 Euro je Objekt möglich. Das entspricht einem begünstigten Aufwand von 200.000 Euro. Begünstigt sind unter anderem:
- Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
- Erneuerung von Fenstern und Außentüren
- Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
- Erneuerung der Heizungsanlage
- Optimierung bestehender Heizungsanlagen, die älter als zwei Jahre sind
- Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
Damit das Finanzamt mitgeht, müssen vier Bedingungen erfüllt sein:
- Das Gebäude ist bei Beginn der Maßnahme älter als zehn Jahre. Maßgeblich ist der Herstellungsbeginn.
- Du nutzt es zu eigenen Wohnzwecken.
- Der Betrieb stellt eine Bescheinigung nach amtlichem Muster aus. Ohne sie erkennt das Finanzamt nichts an.
- Die Rechnung ist auf Deutsch ausgestellt und wurde unbar bezahlt.
Für Planung und Baubegleitung durch einen zugelassenen Energieberater gilt ein eigener Satz. Die Hälfte dieser Kosten geht direkt von der Steuer ab, und zwar bereits im Jahr des Abschlusses.
§ 35a und § 35c schließen sich aus. Für dieselbe Maßnahme kannst Du nur einen der beiden Wege gehen (§ 35c Absatz 3 EStG). Auch die Kombination mit einer öffentlichen Förderung ist ausgeschlossen. Rechne vorher beide Varianten durch. Bei hohen Materialkosten ist § 35c fast immer besser, bei kleinen Reparaturen § 35a.
Häufige Fragen
Wo trage ich Handwerkerleistungen in der Steuererklärung ein?
In der Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen, dort im dritten Abschnitt mit der Überschrift Handwerkerleistungen. In ELSTER musst Du diese Anlage zuerst hinzufügen, im Hauptvordruck steht sie nicht.
Wie viel bekomme ich von der Handwerkerrechnung zurück?
20 % der ausgewiesenen Arbeitskosten, höchstens 1.200 € im Jahr. Bei 3.000 Euro Arbeitskosten sind das 600 Euro. Diesen Betrag zieht das Finanzamt am Schluss von Deiner Einkommensteuer ab, nicht von Deinem Einkommen. Dein persönlicher Steuersatz spielt dabei keine Rolle.
Kann ich die Materialkosten absetzen?
Nein. Bei Handwerkerleistungen nach § 35a EStG zählen nur Arbeitslohn, Maschinen- und Fahrtkosten, jeweils inklusive Umsatzsteuer. Material bleibt außen vor. Eine Ausnahme gibt es bei der energetischen Sanierung nach § 35c EStG, dort zählt das Material mit.
Was passiert, wenn ich die Handwerkerrechnung bar bezahlt habe?
Dann ist der Abzug verloren. § 35a Absatz 5 EStG verlangt eine Rechnung und eine Zahlung auf das Konto des Handwerkers. Eine Quittung über eine Barzahlung reicht nicht, auch nicht mit Stempel und Unterschrift.
Kann ich Handwerkerkosten auf mehrere Jahre verteilen?
Nicht nachträglich, aber im Voraus. Es zählt das Jahr, in dem Du bezahlst, nicht das Jahr der Rechnung oder der Arbeit. Wer ein größeres Vorhaben in zwei Abschnitte teilt und über den Jahreswechsel zahlt, nutzt den Höchstbetrag zweimal.
Kann ich als Mieter Handwerkerkosten absetzen?
Ja. Du musst die Wohnung nicht besitzen. Es reicht, dass Du dort wohnst. Der Anteil, der auf Dich entfällt, steht in der Nebenkostenabrechnung, meist als eigene Bescheinigung des Vermieters oder der Hausverwaltung.
Welche Handwerkerleistungen sind absetzbar?
Alles, was der Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung Deines Haushalts dient, von der Abflussrohrreinigung über Malerarbeiten bis zur Heizungswartung. Nicht absetzbar sind Material, Handwerkerleistungen für einen Neubau bis zur Fertigstellung des Haushalts und öffentlich geförderte Maßnahmen.
Was ist der Unterschied zwischen § 35a und § 35c EStG?
§ 35a begünstigt nur die Arbeitskosten mit 20 % und höchstens 1.200 €. § 35c gilt allein für energetische Sanierungen an Gebäuden, die älter als zehn Jahre sind. Er rechnet das Material mit und verteilt 20 Prozent der Kosten auf drei Jahre. Für dieselbe Maßnahme kannst Du nur einen der beiden Wege nutzen.